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Unter der Oberfläche - Es brodelt!


Wie ehrlich ist "die Gesellschaft"? Wer fühlt sich gehört? Wer nicht? Sind wir wirklich so liberal und tolerant wie wir gerne wollen? Bilden Medien und Politik einen wirklichen Spiegel der Gesellschaft oder nur einen perfektionierten Zerrspiegel?

Die Fragen kommen mir auf, wenn ich im Supermarkt Gespräche verfolge, meinen Eltern zuhöre, bei Unterhaltungen mit meinen gleichjungen Freunden, am Arbeitsplatz und bei Facebook.

Ich frage mich ob es nicht gefährlicher ist, Themen unter den Tisch fallen zu lassen als sie einfach mal auf den Tisch zu bringen. Wo gibt es schon Bewegungen die sich eine Stimme verschaffen? An welchen Stellen ist schon grandios überhört worden?

Ständig wird mir prophezeit: "Das geht nicht mehr lange gut!" oder "Irgendwann kommt es zum Knall, wenn die so weiter machen."

"Wenn die so weiter machen" sagt eigentlich schon alles.

Eine Liste der 10 unausgesprochenen Themen, die wirklich gerade alle bewegen - mein Traumheft.


Diskussionen

  • berlinfever ist dafür
    +5

    Ich weiß was gemeint ist: es ist eigentlich die Idee des Heftes. Aber ich würde gerne nicht nur in einem Vorwort darüber lesen.

    Es geht um einen ehrlichen Blick unter den schönen Schein, um es mal so reißerisch zu verfassen ;) Das ist mit EINEM ausgewählten Thema nicht geschafft. Ich würde dann vom Magazin auch Mut bzgl. der Recherche und Publikation erwarten.

    Nach dem Sinne:

    • Gehört der Islam wirklich zu Deutschland?

    • Sind Frauen wirklich emanzipiert?

    • Wer glaubt noch an unser Sozialsystem? (Rente)

    Aber denkbar wären emotionalere Themen wie:

    • Wie sehen Beziehungen heute wirklich aus? Mythos Monogamie?

    • 24/ 7 - Kann ich so viel Freunde wirklich ertragen?

    • Arbeiten oder leben? Oder beides?

  • ullinia ist dafür
    +3

    Ein Thema, das wohl fast jeden beschäftigen dürfte, was aber in meiner Wahrnehmung so gut wie nie angesprochen wird ist: die eigene Mittelmäßigkeit

    • Finde ich hinsichtlich des "Individualitätswahn" auch sehr spannend. Es gibt z.B. viele Marken, Musikgruppen etc. die einem sagen wie individuell man ist, wenn man sich diesen anschließt.

  • Aber wer soll denn messen welche Themen zu kurz kommen? Und welche von diesen Themen treffen den Nerv? Diese Fragen lassen sich objektiv nicht beantworten. Sie können sich natürlich wünschen, dass Ihr Thema von vielen als "zu kurz gekommen" betrachtet wird. Wenn die Mehrheit jedoch ein anderes Thema für wichtiger hält, dann sollte das doch als demokratische Entscheidung akzeptiert werden, oder?

    Welchen Sinn macht eine Abstimmung, wenn am Ende ein (hoffentlich weiser) Diktator entscheidet?

    • Man muss versuchen für gewisse Themen mehr Aufmerksamkeit zu erregen, da sie ansonsten einfach unter den Tisch fallen. In erster Linie sollen diese Inhalte die Öffentlichkeit erreichen und diskutiert werden.

    • berlinfever ist dafür
      +1

      Ein weiser Diktator, hahahaha.

      Trotzdem glaube ich, dass es sowas wie eine Kollektive Wahrnehmung gibt und das es, aufgrund der Ereignisse, die wir alle mitbekommen, Themen gibt, die viele gleichzeitig beschäftigen.

      Ich glaube, es geht dann eher um die Wahl einer geeigneten Erhebungsmethode.

  • m
    +2

    Ja, die "10 unausgesprochenen Themen, die wirklich gerade alle bewegen" wären sehr spannend. Die würden mich auch interessieren. Genau so ist dieses Heft doch auch gedacht oder zumindest möglich, wenn ich das richtig verstanden habe. Es gilt also abzustimmen und ich hoffe, dass später dann nicht einfach nur die Vorschläge mit den meisten Stimmen genommen werden sondern tatsächlich die, die "in den Medien zu kurz kommen".

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