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Zu Dumm für Demokratie? Mal „Abschalten“!


Ich stelle mir in einem Sozialklima zunehmend digital geführter Kommunikation und begleitendem Konsum die Frage, ob es sie wirklich gibt, die Schwarmintelligenz?

Beobachten Sie die Menschen: In welchem Tempo ihnen ein stetiger Informationsfluss zugemutet wird, welcher permanent ihre Entscheidungen beeinflusst und provoziert. Bevor überhaupt eine gedankliche Tiefe erreicht wird, welche dem jeweiligen - ernsten - Gegenstand des Themas gerecht wird, leuchtet schon das nächste Thema auf.

Medienkompetenz wird von der Kür immer mehr zur Pflicht. Man nehme als Beispiel eine sehr junge "Smartphonegeneration", der die Interpretation normaler sozialer Signale zwischen "richtigen", physischen Menschen bereits zuweilen schwerfällt.

Starten Sie selbst einen kleinen Feldversuch: fragen sie mal einen jungen, begeisterten Netz-Nutzer, wie unsere parlamentarische Demokratie aufgebaut ist – ohne dabei eine digitale Kompetenzvortäuschungsprothese zu bemühen.

Demokratie lässt sich nicht herbeiklicken. Wohl aber durch Klicks beeinflussen. Ein sehr großer Unterschied! Dafür muss man sich ein wenig ZEIT nehmen. Das Digitale sinnvoll abschalten. Nachdenken. Und dann eine Wahl treffen!

Dieses Thema würde ich gerne lebhaft diskutiert sehen - gerne auch im "Printformat".


Diskussionen

  • frede ist dagegen
    +2

    Typischer Fall von zwei Menschenbildern in einer Person: Alle anderen Menschen (vor allem die jungen) sind zu dumm für Demokratie, der Autor jedoch hält sich selbst anscheinend für intelligent genug demokratisch partizipieren zu können (sonst würde er ja hier nicht mitmachen).

    Was für eine Konsequenz hätte der Gedankengang des Autors? 1. Den "stetigen Informationsfluss" abschneiden. 2. Unsere Demokratie so lassen wie sie ist. 3. Den jungen Menschen ihre Smartphones wegnehmen.

    Nein danke. Vielleicht mal nachdenken.

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