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Volksinitiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz


Am 21. April startet in der Schweiz ein Volksbegehren mit dem Ziel, in der Schweiz ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Nach der Volksinitiative ist es noch ein langer Weg bis zum Volksentscheid. Dieser Weg interessiert mich. Was ändert sich in der Gesellschaft, wenn ein ganzes Land über eine so radikale Änderung des Sozialsystems nachdenkt und diskutiert?

Der Start der Kampagne am 21. April ist genau richtig für die ZEIT magazin Ausgabe, da das Thema gerade frisch gestartet ist, wenn die Redaktionssitzung tagt und noch aktuell ist, wenn das Heft erscheint. Die Recherche kann dann schon auf zwei, drei Wochen Kampagnenerfahrung zurückgreifen und die Verantwortlichen interviewen: Was sind die Eindrücke auf der Straße? Wie sind Interesse, Zustimmung und Ablehnung verteilt?

Ich stelle mir den Beitrag so vor, dass er eingewoben in den Bericht aus der Schweiz die Themen "direkte Demokratie im Aufschwung in Deutschland" und "Bedingungsloses Grundeinkommen" als Hintergrundinformation beleuchtet werden, so dass auch Leser*innen, die nicht im Thema sind, etwas damit anfangen können.

Infos zur Kampagne findet man unter http://bedingungslos.ch

Dieser Vorschlag darf gerne bearbeitet, ergänzt und erweitert werden. Auch Kommentare und Diskussionen sind natürlich sehr willkommen.


Diskussionen

  • Welchen Einfluss hat echte Freiheit auf den Menschen? Unter welchen Zwängen - Unfreiheiten - leben wir derzeit? Und kann ein BGE Freiheit schaffen?

    • Einführung eines Grundeinkommens für alle Bürger Damit würde ein Paradigmenwechsel erreicht, der von dem Streben nach Wachstum, das seit den Eroberern und der Kolonialisierung über die Industrialisierung bis zur Finanzkrise immer nur die Umverteilung von Arm zu Reich und von Machtlosen zu den Mächtigen bedeutet hat, zu einer gerechten und angemessenen Verteilung des Vorhandenen führt. Die Entscheidung zum sog. „Nullwachstum“ in den 70er Jahren war aufgrund der Erkenntnisse des Club of Rom und den vielen Weltmodellen richtig. Mit dem Grundeinkommen könnte ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der sozialen, gesellschaftlichen und selbstbestimmten Arbeit der/des Hausfrau, Hausmannes, Alleinerziehenden, Behinderten und Arbeitslosen sowie gesellschaftlich ausgegrenzten Menschen, deren Würde unantastbar bleiben muss, erreicht werden. Darüber hinaus würde das Auseinanderstreben der Gesellschaft und die heraufziehende Gefahr der Stärkung extremer politischer Kräfte verhindert. Vielleicht ist es auch der richtige Weg, die zwischenmenschlichen, familiären, sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen wieder zu beleben und das Leben in einer freien, friedlichen und solidarischen Gesellschaft wieder lebenswerter zu machen.

    • Kann BGE Freiheit schaffen?

      Das hängt von der Höhe des BGE ab. wen soll man das fragen? auf der Straße? die Schweizer? lieber nicht

  • karlschulze ist dafür
    +1

    Das BGE stellt Dir/Uns eine ganz persönliche Frage: "Was würdest Du TUN, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre?" Ohne das Innehalten, das In-Sich-Gehen wird das BGE tatsächlich nur eine staatliche Zuwendung sein. und kein Menschenrecht.

  • Dave ist dafür
    +1

    Ein solcher "Wechsel" schürt bei vielen Angst. Meinetwegen Angst vor Veränderung, aber dahinter steht Existenzangst. (z.b. vor Zerstörung des Sozialsystems)

    Kritische Stimmen fragen sich, wie das finanziert werden kann, in diesem Sinne, ob sich da dann nicht "alle auf der faulen Haut" ausruhen. Wie kann man der Bevölkerung diese Angst nehmen? (Ich habe z.B. überzeugende Studienresultate gesehen, die mir diese Angst nahmen und nun bin ich voll und ganz für das BGE...das waren übrigens Studien, die auf die menschlichen Bedürfnisse eingingen. Fand ich sehr aufschlussreich!!)

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