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Guantanamo - Insel der Entrechteten


Dieser Vorschlag will der Frage nachgehen, in wie weit die Vereinigten Staaten von der Bush-Order, einem Teil der in Guantanamo Inhaftierten überhaupt keinen Prozess zu machen, sondern vielmehr auf unbestimmte Zeit in Gewahrsam zu halten, abgerückt sind und welchen Status diese Häftlinge jetzt haben. Werden sie nach wie vor als "Untermenschen ohne Anspruch auf das universelle Menschenrecht" behandelt bzw. gehandelt? Gibt es heute unter der Obama-Regierung nach wie vor Ermessensurteile, die nach einem erfundenen Recht funktionieren. Arbeitet der Exekutivzweig der US-Regierung nach wie vor mit dem administrativen Flügel des Militärs in trauter Zweisamkeit zusammen, um die vielzitierte "Achse des Bösen" zu vernichten bzw. unter anderem in Guantanamo zu "entsorgen" und der Bevölkerung und sich selbst wieder das Gefühl zu geben: "Denen werden wir es schon zeigen...". Eine Weltmacht ist meiner Ansicht nach keine Weltmacht, wenn sie glaubt, sie kann die "Welt machen". Entrechtete Häftlinge in Guantanamo seien hier stellvertretend für die unzähligen in derselben Situation überall auf der Welt befindlichen Häftlinge genannt. Und doch stelle ich zur Diskussion: Wie ist es möglich, dass ein (bekannt als zivilisiertes) Land dem Menschen an sich das dem Menschen ureigenste Menschenrecht abspricht.


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