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Stumpft unsere Gesellschaft ab? Ungerechtigkeit wird nur noch konsumiert und hingenommen


Unsere Gesellschaft wird pausenlos durch unsere Medien über soziale und politische Ungerechtigkeiten informiert. Die dafür gewählten Schlagzeilen und Bilder werden immer drastischer, um alles so schockierend wie möglich darzustellen. Man hat sich inzwischen an diese Informationspolitik und die schlechten Nachrichten so sehr gewöhnt, dass bei den meisten Menschen nach einer kurzen Empörung wieder zum Alltag übergegangen wird und sich dieser Konsum von Krisen und Ungerechtigkeit im In- und Ausland Tag für Tag wiederholt. Man kann sich dabei ertappen, dass für die meisten Menschen nur noch das eigene Schicksal zählt und man nur darum bemüht ist, seine eigenen Lebensstandard hochzuhalten, ungeachtet der Leiden Anderer. Berichte aus dem Ausland wie z.B. die Hungerlöhne in Textilfabriken in Indien oder die hilflosen Versuche von Afrikanern nach Europa zu kommen schockieren uns zwar, aber es findet kein Umdenken statt und man möchte einfach nur, dass bei uns alles so bleibt wie es ist. Welche demokratischen Möglichkeiten gibt es heutzutage für den Bürger - trotz aller Poltikverdrossenheit auf Grund des Einheitsbreis der Parteien - seine Meinung zu verbreiten und vielleicht Veränderungen anzufeuern? Reicht es wirklich, auf politisch ambitionierten Seiten "I like"-Buttons zu drücken? Demokratie muss schließlich gelebt werden und darf nicht in den Mühlen der Bürokratie und des vorherrschenden Kapitalismus kaputtgehen.


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