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Deutschland 2.0 - Wie sieht unser Leben im Jahr 2050 aus?


Die Gesellschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen: Alle Anzeichen sprechen dafür, dass der Klimawandel keine abstrakte Theorie ist, sondern tatsächlich das künftige Leben auf der Erde prägen wird, gleichzeitig ist die Weltgesellschaft aufgrund der zunehmenden Globalisierung in vielfacher Weise miteinander verknüft, isolierte Staatenlösungen sind kaum noch denkbar. Hinzu kommt - zumindest in vielen europäischen Ländern und somit auch in Deutschland - ein demografische Entwicklung mit einer schrumpfenden, alternden und bunteren Bevölkerung.

  • Wie wird unsere Gesellschaft im Jahr 2050 aussehen? Werden technische Innovationen der dann deutlich gealterten Bevölkerung bei der Bewältigung des Alltags helfen? Wie werden wir miteinander leben?

  • Werden, wie von EU und Bundesregierung programmatisch geplant, die CO2-Emissionen tatsächlich quasi auf Null gesunken sein, und was bedeutet das für das Leben in unserer mobilen, urbanen Gesellschaft? Sind unsere Städte gegen Extremereignisse gut gewappnet?

  • Haben sich (zumindest in Europa) nationale Grenzen zugunsten von anderen Lebenszusammenhängen weitgehend aufgelöst?

Das Jahr 2050 wurde von mir bewusst gewählt, weil es bis zu diesem Jahr halbwegs begründete (Bevölkerungs)prognosen gibt, aber auch Zielformulierungen zum Thema Klimawandel auf dieses Jahr fokussieren. Ein kleiner, egoistischer Grund: Vielleicht kann ich (52 Jahre, weiblich) dieses Jahr sogar noch erleben, meine Kinder werden es (hoffentlich) definitiv.


Diskussionen

  • Camaron ist dagegen
    +1

    Unser Blick in die Zukunft wird von fremden Interessen gelenkt und von eigenen Ängsten geleitet.

    Prognosen, ein alter Hut, sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Aber sie sind zusammen mit Statistiken das probate Instrument, um Volkes Zustimmung zu seiner eigenen Manipulation zu missbrauchen. Man könnte den Schwachsinn ja kabarettistisch nehmen, wenn er nicht unser Grundgefühl "Angst" auf subtile Weise missbrauchen würde. Milliarden an Steuergeldern sind für Forschungsprognosen ausgegeben worden weil sie das drohende Walldsterben zum Thema hatten. Und der einst drohende Klimawandel, was ist mit ihm geschehen? Die politische Institution IPCC hat das Ausbleiben der angedrohten Klimakatastrophe den veränderten Statistiken und Klimatendenzen angepasst. Auch diese Kehrtwende hat der besorgte Bürger mitgemacht. Da hilft immer der scharfe Blick in die Gegenwart und auf die Frage: cui bono?! Wem nützt der angstvolle oder besorgte Blick in die Zukunft heute? Welche Lobby lebt und gedeiht durch eben diesen Blick besorgter Bürger in die Zukunft? Welchen Wald übersehen wir heute?

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