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Film "Meteora" glänzte auf der Berlinale - aber Künstler bleiben unbezahlt, wieviel Dreistigkeit kann sich die Filmwirtschaft gegenüber dem kreativen Prekariat erlauben?


Ein toller Film erhält Aufmerksamkeit auf Festivals, wurde im Berlinale Wettbewerb gezeigt, soll noch in Cannes und auf Arte gezeigt werden. Doch außer dem Ruhm und offenen Rechnungen bleibt für die 10 Künstler, die monatelang an der Animationssequenz des Filmes gearbeitet haben nichts. Die international bekannte Produktionsfirma zahlt nicht, Mahnbescheide nützen nichts, plötzlich ist die Geschäftsführung für niemanden mehr zu erreichen. Konsequenz für die Künstler: absolute existenzielle Notlage, nicht nur für sie selbst sondern auch für ihre Familien. Vielleicht ist es interessant mal einen Blick hinter die Kulissen von Film- und Medienproduktionen zu werfen. Ausbeutung Kreativer, die oft keine Lobby oder gesetzlichen Rückhalt haben sind leider an der Tagesordnung. Derzeit versuchen die Künstler ein Sendeverbot des Films zu erwirken. Auch eine Aufnahme von arbeitsgesetzlichen Regelungen bei der FFA und anderen Förderanstalten wäre sinnvoll um sicher zu stellen, dass Fördergelder letztendlich auch bei denen ankommen die für die Filmproduktionen arbeiten. Eventuell ist eine größere Protestaktion, bei der Kreative aus den Bereichen Animationsfilm/Illustration/Medien gegen die Firma mobilisiert werden sollen, für April geplant.


Diskussionen

  • hikes ist dagegen
    +1

    Sicher ein sehr wichtiges und interessantes Thema, aber das Zeitmagazin ist nicht das richtige Format. Es gibt andere Orte für so ein Skandal-Thema. Gerade für bewegte Bilde eignet sich eher ein politischen Magazin in ARD, ZDF und angeschlossen ARTE und 3sat.

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