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"Mächtig machtlos?" Wer verfügt wirklich über uneingeschränkte Macht?


Wer ist eigentlich mächtig? Gibt es jemanden, der sich uneingeschränkt mächtig fühlt? Oder fühlen wir alle letztlich unseren Handlungsspielraum erheblich eingeschränkt durch Vorgaben, (scheinbare?) Notwendigkeiten, 'Alternativlosigkeit', das Tagesgeschäft oder Konventionen?

In diesem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, ob wirkliche Macht tatsächlich auch im Empfinden des 'Mächtigen' existiert, oder ob möglicherweise vor allem andere - Untergebene, Neider - nur glauben, jemand sei mächtig. Dazu könnten Personen gesucht und befragt werden werden, deren Berufe oder Rollen gemeinhin als 'mächtig' empfunden werden: Spitzenpolitiker (der ZEIT stünde ja ein Bundeskanzler a.D. zur Verfügung), Spitzenmanager eines Konzerns, niederes oder mittleres Management, Eigentümer eines Familienunternehmens, aber auch ganz andere Bereiche wie z.B.: Marketingstrategen, Gefängniswärter, Regisseure.

Ist Macht letztlich eine Lebenseinstellung (und derjenige, der dieses Thema forumuliert aus Prinzip schon nicht mächtig, da er die Existenz subjektiver Macht in Frage stellt) oder vielleicht sogar etwas, was nur im Auge des Betrachters, nicht aber beim scheinbar Mächtigen selbst existiert?

Als Titel des Zeitmagazins würde es sich anbieten, eine Person zu zeigen, die allgemein als mächtig wahrgenommen wird (z.B. Frau Merkel) und sie mit 'Machtlos?' zu untertiteln, und auf dem Innentitel jemanden zu zeigen und mit 'Mächtig!' zu untertiteln, der dem ersten Anschein nach nicht mit Macht in Verbindung gebracht würde (z.B. ein Spieler eines Online-Rollenspiels).

Freuen würde ich mich darüber, wenn Heike Faller dieses Thema bearbeiten würde - ihr Buch "Wie ich einmal versuchte reich zu werden" würde vom Stil her gut zum Thema passen.


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