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124 Milliarden Euro Potenzial: ein Plädoyer für eine andere Arbeits- und Lebenswelt


"Der aufgrund von innerer Kündigung entstehende gesamtvolkswirtschaftliche Schaden ist erheblich. Er beläuft sich jährlich auf eine Summe zwischen 122,3 und 124,0 Milliarden Euro.", so ein Fazit des Gallup Engagement Index 2011. Doch wie groß ist eigentlich der "gesamtvolkspsychische" Schaden, den die Arbeitnehmer durch fehlende Motivation, mangelnde Mitarbeiterführung, Unter- oder Überforderung im Beruf, Überstunden, fehlende persönliche Wertschätzung, Recht auf Mitbestimmung und Mitgestaltung etc. erleiden? Das Heft sollte beispielsweise alternative Arbeitsstrukturen/Firmenstrukturen vorstellen, die Medaille einmal von der anderen, der Arbeitnehmerseite, beleuchten. Auch kann thematisiert werden, wie man Stellen statt nach aufgeblasenen und überoptimierten Lebensläufen nach tatsächlichen Neigungen und Kompetenzen der (zukünftigen) Mitarbeiter besetzt. Nicht zuletzt wäre die Fragestellung: "Leben um zu arbeiten?" oder "Arbeiten um zu leben?" - Warum nicht "Beim Arbeiten leben und beim Leben arbeiten?"


Diskussionen

  • Ralf_BN ist dafür
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    Ich stimme hier voll und ganz zu. Anstatt die Krankheiten, die unsere Arbeitswelt verursacht, mit einem Riesenaufwand und großem volkswirtschaftlichen Schaden zu therapieren, sollte man vielleicht mal das Übel so richtig an der Wurzel packen!

    Erst wenn die Arbeitgeber zu spüren bekommen, das sich Druck, Drohungen, Erpressung und Mobbing im Endeffekt negativ auf die heißgeliebte Firma (und damit auf das eigene Geldsäckel) auswirken, wird sich etwas ändern.

    Doch das Problem liegt nicht allein bei den Chefs, nein, liebe Kollegen, Ihr macht Euch oft unnötigerweise das (Arbeits)-Leben gegenseitig zur Hölle!

    Wie wollt Ihr denn mit sozialer Zerrissenheit ein angenehmes Arbeitsklima schaffen? Und macht Ihr Euch nicht durch Zwietracht sehr angreifbar, für "die von oben"?

    Fangt erst einmal an, bessere Menschen zu werden, ohne Lügen, Intrigen, Haß, Neid, Intoleranz, Gemeinheiten und Mobbing; verhaltet Euch fairer gegenüber Euren Arbeitskameraden und auch Euren Vorgesetzten! Die sind ja leider auch nur Menschen!

    Macht Euch stark und kämpft gemeinsam für gerechte Arbeitsbedingungen sowie faire Entlohnung!

    Und bitte, redet miteinander! Offen, fair und verständnisvoll! Auch die andere Seite will gehört werden und verlangt ihr Recht. Wenn möglich, strebt auch mit Eurem Arbeitgeber ein Verhältnis gegenseitiger Loyalität an, mit dem Ziel dauerhafter und befriedigender Arbeitsverhältnisse.

    Sorgt für Gemeinschaft und Zusammenhalt anstatt Hinterhalt, allein das könnte schon viele Probleme lösen, und die heutige Arbeitswelt etwas erträglicher gestalten!

    Liebe Kollegen, tut und reißt Euch ein bißchen zusammen, für mehr Arbeitsfriede und Arbeitsfreude!

    Glaubt mir, es ist möglich!

    Für eine bessere Arbeitswelt: Liebe und kollegiale Wünsche von

    Ralf_BN

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