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Der Weg durch die Instanzen - der Kampf um die Anerkennung des erlebten Leids in Torgau


Das Thema Heimkinder in der DDR ist noch wenig aufgearbeitet und oftmals werden die Opfer von Jugendwerkhöfen mit den Opfern der übrigen staatlichen Kinderheime in einen "Topf" geworfen.

Opfer des Jugendwerkhofs Torgau haben bereits seit einigen Jahren einen Anspruch auf strafrechtliche Rehabilitierung. Die bisherige Berichterstattung nutzt aber die Geschichten der Torgauer Opfer gerne als "emotionalen Einstieg" in die Artikel über den neuen Heimkinderfonds. Dabei gibt es bei den Torgauer Opfern, noch ein ganz anderes Problem: der kürzlich erschienene Bericht des BMFSFJ stellte fest, dass nur 1% der eingereichten Anträge positiv beschieden werden.

Spannend wäre es jedoch mal in einer Reportage, ehemalige Torgau-Opfer auf dem Weg durch die Instanzen zu begleiten. Was muss man alles machen, um die strafrechtliche Rehabilitierung und Anerkennung zu erhalten? Wo sind die Probleme und was führt zur Ablehnung? Wie geht es den Menschen damit, die um die Anerkennung ihres Leids kämpfen müssen? Wie arbeiten die Gerichte und welche Hoffnungen bleiben auf der Strecke?


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