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Geplante Obsoleszenz


Es soll gezeigt werden, dass unser technischer Fortschritt eine Illusion darstellt, solange die vorhandenen technischen Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft werden, sondern nur eingeschränkt (s. Glühlampe, die nur 1000 Stunden brennt aber 15.000 Stunden brennen könnte) oder nur dosiert an den Verbraucher weitergegeben werden (s. Energiesparlampe, die nicht hält was sie verspricht und in der Produktion und Entsorgung höchst umweltschädlich ist, aber bald von den LEDs verdrängt werden wird.) Hier gibt es sehr viele Bespiele. Geräte werden heute so gebaut, dass sie nur wenig über die Garantiezeit hinaus halten, oder sie werden so entwickelt, dass der nächste Entwicklungssprung bewusst zurückgehalten wird, um möglichst bald das gekaufte Produkt ablösen zu können. Mein CD-Player von 1985 spielt heute immer noch. Kein Gerät aus der heutigen Produktion käme in die Nähe solcher Laufzeiten. Der Titel sollte die Politik und die Verbraucher ähnlich aufrütteln, wie es z.B. gegenüber dem sog. Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmittteln schon in Gang gekommen ist.


Diskussionen

  • Zahllose Murksmeldung auf www.murks-nein-danke.de belegen die Existenz geplanter Obsoleszenz

    Seit Februar 2012 entsteht unter dem Namen „MURKS? NEIN DANKE!“ eine stark wachsende bürgerschaftliche Bewegung gegen geplante Obsoleszenz. Die Medien (ARD, SAT1, RTL, RB, SWR, MDR, RBB und viele mehr) berichteten bereits umfassend. „MURKS? NEIN DANKE!“ setzt sich als gemeinwohlorientierte Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität ein, d.h.:

    • optimale Nutzbarkeit,
    • einfache Reparierbarkeit,
    • freie Ersatzteilversorgung,
    • regionale Servicedienste,
    • bessere Garantiezeiten,
    • Ressourceneffizienz und
    • systemische Kreislaufwirtschaft.

    Petitionen und Fachgespräche sollen zu einer Anpassung der Gesetze (z.B. Gewährleistungsrecht, Handelsrecht, Zivilrecht, Strafrecht), der Kennzeichnungspflichten und relevanter Verordnungen auf nationaler und EU-Ebene führen. „MURKS? NEIN DANKE!“ hat bereits eine breite Debatte in den Medien über geplante Obsoleszenz angestoßen und so das Thema auf die Agenda gesetzt. Die Errichtung eines gemeinnützigen Vereins ist in Vorbereitung.

  • grossartiges thema denn es zeigt die absurdität unserer vergesellschaftung. wenn wir aufhören würden geplanten schrott zu produzieren, könnten wir auch die energiediskussion ganz anders führen.

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