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Humane Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe


Dieser Vorschlag fordert humane Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe. Menschen brauchen in ihrer letzten Lebensphase eine umfassende pflegerische, medizinische, soziale und psychische Betreuung im Sinne der Hospizbewegung. Sie benötigen keine Anreize für einen vorzeitigen Tod.

„Hospiz“ sagt Frau Dr. Gustava Everding, Ehrenvorsitzende des Christophorus Hospiz Vereins in München „bietet keine Sterbehilfe, sondern Hilfe beim Sterben.“. Die Hospizidee setzt sich für eine humane Sterbebegleitung und ein Leben bis zuletzt ein. Dafür muss die Gesellschaft noch mehr sensibilisiert werden.

Der frühere Fußballer Timo Konietzka hat kürzlich in der Schweiz einen assistierten Suizid begangen. Er ist dazu in die Schweiz gereist, in der dies gesetzlich möglich ist. Eine Legalisierung wird auch in Deutschland gefordert. Eine Gesellschaft, die einen Suizid zu einer nachvollziehbaren Tat oder gar zu einem würdevollen Tod erklärt, gibt ein falsches Signal. Erst recht und gerade an sterbende Menschen.

Viele Menschen haben weniger Angst vor dem Tod als vielmehr vor einem langen leidvollen Sterben. Sterben ist ein angstbesetztes Thema. Die Menschen wissen noch wenig über die Hilfen, die Medizin und Pflege bieten können. Es ist möglich, die Lebensqualität auch in der letzten Lebensphase eines Menschen durch eine humane Sterbebegleitung im Sinne der Hospizidee zu erhalten.

Zu einer humanen Sterbebegleitung gehören zum einen eine leistungsfähige Schmerztherapie und eine gute pflegerischen Versorgung. Zum anderen geht es darum den Menschen, die angesichts einer schweren Erkrankung verzweifelt sind, Beistand zu geben und Zuversicht, nicht allein gelassen zu werden. Mit diesem Konzept kann den Menschen in der letzten Phase ihres Lebens wirksam geholfen werden.


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